Geschichte des SDAL

Allgemeines

Nach der Vereinslösung von Neuenegg und Laupen nimmt der „Koordinierte Sozialdienst im Amt Laupen“ (KSD) mit Sitz in Laupen per 21.11.1989 seine Arbeit auf. Dem Verband haben sich die Gemeinden Neuenegg, Laupen, Mühleberg und Frauenkappelen mit ca. 10'100 Einwohnern angeschlossen. Sie übertragen dem Soz.dienst nebst der öffentlichen Sozialhilfe die Aufgabengebiete Asylwesen (spätere Auslagerung an Heilsarmee), Amtsvormundschaft, Pflegekinderwese, Alimenteninkasso -und Bevorschussung.

Die Arbeit in einem so grossen Verbandsgebiet erweist sich als komplexer und zeitaufwendiger, als dies angenommen wurde. Anfänglich sind die Soz.arbeiter den Gemeinden fix zugeteilt und bieten Sprechstunden an. Seit 2001 übernehmen die Sozialarbeiter neue Fälle nach einem Intakeverfahren, was sich wiederum nach dem Beschäftigungsgrad der SAR richtet. Sie sind dabei für alle Sachgebiete zuständig.

Das neue SHG wird per 1.1.2003 eingeführt. Gleichzeitig werden im Vorstand Ressorts und Arbeitsgruppen gebildet. Nach der OgR-Änderung 2005 wird die Delegiertenversammlung aufgelöst und jede Verbandsgemeinde hat 2 Sitze im Vorstand.

Seit 1997 besteht für die Verbandsgemeinden ein Verteilerschlüssel, wonach die Kosten für die Infrastruktur nach Einwohnerzahlen und für die Besoldungen nach dem effektiven Fürsorgeaufwand berechnet werden.

Per 1.1.2005 tritt Frauenkappelen aus dem Verband aus, auf 2006 wird mit den sog. Partnergemeinden Ferenbalm, Golaten, Gurbrü, Kriechenwil, Münchenwiler und Wileroltigen eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet.

Büroräumlichkeiten

Der Sozialdienst ist in der Gemeindeverwaltung und im Werkhof Neuenegg untergebracht, bis 1992 der Umzug in die definitiven Räumlichkeiten im „alten Spitäli“ Laupen erfolgt.

Bürogemeinschaften mit dem Sozialmedizinischen Dienst und der Pro Senectute werden wieder aufgelöst, nun ist eine Gemeinschaft mit der Berner Gesundheit per Oktober 2007 geplant. 2007 erfolgt die Erweiterung und Umbau der Büros am Krankenhausweg.

Personal

Von ursprünglich 2 SozialarbeiterInnen wächst der Sozialdienst auf total 900 Stellen-% an. Es wurden 3 Praktikantinnen begleitet und ausgebildet, was nach 1995 aus Platzgründen nicht mehr möglich war, jedoch ab 2008 regelmässig geplant ist. Der Sozialdienst ist immer geprägt durch eine sehr hohe Personalfluktuation. Missstände in der Buchhaltung konnten eliminiert werden. Seit 2002 läuft die Buchhaltung reibungslos.

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